eiko_icon Dachstuhlbrand

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Katzenelnbogen, Lahnstraße
Datum 14.11.2015
Alarmierungszeit 13:28 Uhr
Einsatzende 17:20 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 52 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Funkeinsatzzentrale
    Feuerwehr Katzenelnbogen
    • ELW 1
    • TLF 16/25
    • RW 1
    Feuerwehr Allendorf
    • LF 10/6
    Feuerwehr Berndroth
    • TSF-W
    Feuerwehr Dörsdorf
    • TSF-W
    Polizei
      Rettungsdienst
        Wehrleiter
           Brandeinsatz

          Einsatzbericht

          Am 14.11.2015 wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen um 13:28 mit dem Stichwort „Dachstuhlbrand vermutlich Menschenleben in Gefahr alarmiert.

          Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits starker Rauch aus dem Dachbereich. Der Rettungsdienst der bereits vor Ort war gab die Information weiter, dass wahrscheinlich keine Personen mehr im Gebäude sind. Durch den ersten Angriffstrupp wurde das Gebäude unter Atemschutz abgesucht.

          Es konnte Entwarnung gegeben werden. Alle Personen hatten das Gebäude bereits verlassen. Die Bewohner hatten bei dem Versuch den Brand selbst zu löschen leichte Rauchvergiftungen erlitten und wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

          Im separaten Dachgeschoss welches sich noch in der Ausbauphase befand konnte sich das Feuer bereits auf den Speicher sowie den Dachstuhl ausbreiten. Durch Vornahme eines C-Rohr`s konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.

          Da es sich bei dem Gebäude um Fachwerkbauweise handelte, hatte sich das Feuer bereits stark in der Balkenkonstruktion der Wände und Decken ausgebreitet. Diese mussten großflächig geöffnet bzw. entfernt werden. Ein Zimmermeister wurde zur Einsatzstelle beordert um die Stabilität des Gebäudes zu beurteilen. Auch dieser konnte Entwarnung geben. Das Gebäude war nicht Einsturzgefährdet.

          Das durch das Feuer bereits durchgebrannte Dach musste ebenfalls mit Hilfe der Drehleiter und Atemschutztrupps weiter geöffnet werden um Glutnester abzulöschen.

          Hier wurde im Anschluss ein Dachdecker beauftragt um das Dach wieder Wetterfest zu machen um noch größere Gebäudeschäden zu verhindern.

          Derzeit ist das Gebäude nicht Bewohnbar.

          Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

          Der Einsatz für die Rund 60 Einsatzkräfte war um 17:20 Uhr beendet.

          Wir möchten uns bei der Nachtbarschaft für Kaffee und das Bildmaterial bedanken.

          OBM Claas Scheffler

           

          sonstige Informationen

          Einsatzbilder