eiko_icon Gefahrgutunfall K40

Gefahrgut > sonstiger Gefahrgut-Einsatz
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Einsatzort Details

K40 Niedertiefenbach - Obertiefenbach
Datum 28.03.2017
Alarmierungszeit 21:24 Uhr
Einsatzende 01:30 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 6 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Funkeinsatzzentrale
    Feuerwehr Katzenelnbogen
    • ELW 1
    • TLF 16/25
    • MTW - P
    • KdoW
    Feuerwehr Allendorf
    • LF 10/6
    Feuerwehr Niedertiefenbach
    • TSF-W
    Feuerwehr Roth
    • TSA
    Feuerwehr Schönborn
    • TSF-W
    • MZF
    Polizei
      Rettungsdienst
      • RTW
      Wehrleitung
        Kreisfeuerwehrinspektor
          Gefahrstoffzug Rhein-Lahn
            Hilfeleistung

            Einsatzbericht

            Am Nachmittag des 28.3.2017, gegen 13:00 Uhr hatte sich ein polnischer LKW-Fahrer auf dem Weg von Niedertiefenbach Richtung Obertiefenbach auf der K40 festgefahren. Der LKW drohte in den Graben zu stürzen.

            Die Transportfirma hat einen Kran zur Sicherung beauftragt sowie eine Fachfirma, welche den Gefahrstoff 1866 (Harz) abpumpen soll um das der LKW geborgen werden kann. Die K 40 war zu diesem Zeitpunkt schon voll gesperrt.

            Da der Gefarstoff sehr zähflüssig war, dauerten die Abpumparbeite sehr lange, sodass die Dunkelheit eintrat.

            Durch Zufall wurde der Wehrführer der Einheit Niedertiefenbach auf den Unfall aufmerksam. Es wurde angefragt, ob die Einheit Niedertiefenbach die Unfallstelle ausleuchten kann. Dies meldete der Wehrführer der Wehrleitung, welcher sich die Einsatzstelle vor Ort ansah. Daraufhin wurde entschieden, dass auch der Brandschutz an der Gefahrstelle sichergestellt werden muss, da der Gefahrstoff 1866 leicht entzündlich ist.

            Um kurz vor 21:30 Uhr wurde dann der Ausrückebereich MItte, West II sowie der Gefarstoffzug Rhein-Lahn alarmiert.

            Der Gefahrstoffzug Rhein-Lahn rückte nach kurzer Zeit wieder ab und übergab die Einsatzstelle dem Ausrückebereich Mitte. Der Ausrückebereich West II stand für diie Sicherstellung der Wasserversorgung bereit.

            In der Zwischhenzeit wurde das DRK zur Versorgung der rund 50 Einsatzkräfte alarmiert.

            Weiterhin wurde gegen 23:00 Uhr die Einheit Schönborn als GAMS-Einheit alarmiert um die Einsatzstelle zu überwachen und beratend zur Seite zu stehen.

            Nach gut 2 Stunden traf endlich ein LKW der Firma ein, welche den restlichen Harz aus dem verunfallten LKW abpumpen sollte. Da die Flüssigkeit sehr zähflüssig war, dauerte das Abpumpen gut 1,5 Stunden für noch wenige Kubikmeter. Während der Abpumarbeiten wurde der Brandschutz mittels Schaumrohr und Schaummittel sichergestellt, das im Fall eines Brandausbruch direkt hätte reagiert werden können.

            Gegen 01:00 Uhr konnte der LKW endlich durch den Kran geborge werden und die Feuerwehren konnten abrücken. Gegen 01:30 Uhr war der Einsatz beendet.

             

            sonstige Informationen

            Einsatzbilder